Dienstag, 18 Oktober 2022 17:19

Kleinkind: Die besten Tipps für die Winterkleidung

Handschuhe für Kinder Handschuhe für Kinder pixabay

Im Winter stellen sich viele Eltern die Frage, wie sie ihr Kleinkind so ankleiden, dass es sich wohlfühlt und über ausreichend Bewegungsfreiheit verfügt – jedoch trotzdem nicht friert.

Besonders herausfordernd gestaltet sich dieses Thema, weil sich Kleinkinder in der Regel noch nicht deutlich mitteilen können. Aus diesem Grund müssen die Eltern realistisch einschätzen können, welche Kleidung für einen Wintertag die passende ist.

Frieren verhindern – Die richtige Kleidung für Kleinkinder im Winter

Viele werden wohl das Motto, dass es lediglich falsche Kleidung, jedoch kein schlechtes Wetter gibt, kennen. In diesem steckt durchaus eine gewisse Wahrheit. Die Gesundheit der Kinder profitiert schließlich in hohem Maße davon, wenn sich diese regelmäßig an der frischen Luft aufhalten – auch im Winter.

Es lassen sich einige grundlegende Kriterien ausmachen, die hinsichtlich der richtigen Winterkleidung für Kleinkinder von Bedeutung sind. So sollte sich die Kleidung unter anderem stets als praktisch zeigen und verlässlich Kälte und Nässe fernhalten. Darüber hinaus müssen die Kleidungsstücke auch eine ausreichende Bewegungsfreiheit erlauben. Geht es um die passenden Schuhe für den Winter, sind solche mit einer hochwertigen Fütterung und einer rutschfesten Sohle zu wählen. Nicht vernachlässigt werden darf jedoch auch, dass dem Kind seine Kleidung selbstverständlich auch gefallen muss.

Winter: Schwitzt oder friert der Nachwuchs?

Die Fähigkeit zur eigenständigen Regulierung der Körpertemperatur wird erst im Laufe des Älterwerdens ausgeprägt. Umso jünger das Kind ist, umso wichtiger ist es demnach, dass es weder zu warm noch zu kalt angezogen ist.

Die meisten Mütter kennen den Trick, die aktuelle Körpertemperatur ihres Nachwuchses in seinem Nacken zu fühlen. Zeigt sich diese Körperstelle als warm und trocken, jedoch nicht als schweißnass, wurde die richtige Winterkleidung gewählt.

Simple Faustregel berücksichtigen

Darüber hinaus stellt auch eine simple Faustregel in diesem Zusammenhang eine große Hilfe dar: Kleinkinder und Babys sollten an kalten Wintertagen stets eine Kleidungsschicht mehr als Erwachsene tragen.

Wird sich dem sogenannte Zwiebelprinzip bedient, sorgen die unterschiedlichen Kleidungsschichten für eine optimierte Luftzirkulation. Die Kinder schwitzen so wesentlich weniger. Grundsätzlich ist schwitzige Kleidung in jedem Fall zu vermeiden, da ansonsten ein hohes Risiko für eine Erkältung besteht.

Großzügige Bewegungsfreiheit sicherstellen

Naturgemäß verspüren Kleinkinder einen überaus großen Bewegungsdrang. Aus diesem Grund kommt es darauf an, dass auch die dicke Winterbekleidung noch eine großzügige Bewegungsfreiheit für den Nachwuchs erlaubt. Die Kleinkinder sollten sich durch ihre Kleidung zu keinem Zeitpunkt eingeengt fühlen.

Diesbezüglich bilden im Übrigen auch Babys keine Ausnahme, die noch recht bewegungslos im Kinderwagen liegen. Das Schwitzen ist so ebenfalls im Kinderwagen zu vermeiden. Die bessere Alternative zu dicker Winterkleidung besteht in der Verwendung eines Wintersacks oder einer Decke im Kinderwagen. Diese lassen sich bei Bedarf ganz einfach wieder entfernen.

Unverzichtbare Accessoires: Handschuhe, Mütze und Schal

Eine besonders große Menge an Wärme geht über den Kopf des Kindes verloren. Im Herbst und Winter sollte der Nachwuchs das Haus demnach nicht ohne eine Mütze verlassen.

Zu berücksichtigen ist ebenfalls, dass ein Schutz auch im Nacken- und Halsbereich gegeben sein muss. Für diesen ist das Kind mit einem weichen Schal auszustatten. Alternativ stehen allerdings auch praktische Schlupfmützen zur Verfügung, die gleichzeitig Nacken, Hals und Kopf warmhalten.

Warme Handschuhe für Kinder sorgen dafür, dass die Hände des Nachwuchses nicht frieren. Wollhandschuhe halten allerdings nur in trockenem Zustand angenehm warm. Daher zeigen sie sich nicht unbedingt für ein Herumtollen im Schnee als geeignet. Besser ist es dann, auf synthetische und wasserabweisende Materialien zu setzen.