Dienstag, 21 Juni 2022 09:57

Smaragd kaufen – Darauf sollte man achten

Smaragd kaufen Smaragd kaufen pixabay

Symbole der Hoffnung und neue Aussichten – Smaragde waren schon bei Königinnen und Königen begehrte und wertvolle Schätze. Die Farbe wird sehr geschätzt und diese intensive Farbe macht ihn auch zu einem beliebten Schmuckstück.

Das bedeutet aber auch, dass sie schnell teuer werden können, vor allem dann, wenn sie recht groß sind. Der Preis eines Smaragdes mit 10 Karat ist 50 mal höher als der eines Einkaräters. Wie kann man sichergehen, dass man keinen Fehlkauf macht? Auf was sollte man allgemein achten, wenn man einen Smaragd kaufen will? Dieser Ratgeber bietet wertvolle Tipps.

Farbe und Intensität – Wichtigster Punkt?

Die Farbe des Steins ist ein wichtiger Aspekt, den man beachten sollte, wenn man einen Smaragd kaufen will. Diese hat einen wesentlichen Einfluss auf den Wert des Steins. Für Smaragde gibt es kein international anerkanntes Bewertungssystem für die Farbe, anders als bei Diamanten, Man kann sich aber an den sieben Stufen der Farbintensität der ICL orientieren. Hier wird zwischen hell und dunkel definiert. Besonders beliebt ist leuchtend, denn der Farbton und die Sättigung sind dabei perfekt abgestimmt. Daneben gibt es auch noch andere Abstufungen, nämlich die Farbnuancen pur, gelblich grün oder bläulich. Je intensiver der pure Farbton des Smaragdes ist, desto teuer wird er. Blaue und gelbe Farbstiche können den Wert des Smaragdes auf lange Zeit beeinflussen. Man sollte auch darauf achten, dass der Stein nicht nachbehandelt wurde, um die Farbe zu verstärken. Grundsätzlich sind Behandlungen mit Öl oder Kunstharz geläufig und diese können unter anderem den Wert des Steins beeinflussen, je nachdem, welche Behandlung man wählt.

Reinheit ist bei jedem Edelstein wichtig

Innere Einschlüsse werden bei Smaragden gerne „jardin“ genannt. Dieses Wort kommt aus dem Französischen und bedeutet „Garten“. Sie sind sehr geschätzt, denn sie bringen die Schönheit des Steins noch besser zur Geltung und zerstreuen die Farbe im Inneren noch besser. Man unterscheidet drei Reinheitsgrade. EC1 bis EC2 bedeutet „Lupenrein“. Hier sind die Einschlüsse mit bloßem Auge nicht erkennbar. Diese Smaragde sind sehr selten und dadurch noch wertvoller. VI1 bis VI2 bedeutet „leicht sichtbare Einschlüsse“. Die Einschlüsse sind hier nur leicht, lassen sich aber mit dem bloßen Auge erkennen. I1 bis I2 sind „sichtbare Einschlüsse“. Diese Einschlüsse lassen sich gut mit bloßem Auge erkennen.

Schliff und Form

Besonders beliebt bei Smaragden ist ein Schliff in eckiger Form. Meistens wird der Stein mithilfe eines Stufenschliffs in eine achteckige Form gebracht. Er wird so häufig verwendet, dass diese Form als „smaragdschliff“ bereits bekannt ist. Die Farbe leuchtet so noch intensiver und stärkt zugleich die Struktur des Steins. Über die Zeit können beim Tragen des Smaragdes Abnützungserscheinungen auftreten. Die achteckige Form unterstützt die Haltbarkeit des Edelsteins. Beliebt sind auch ovale und birnenförmige Schliffe. Der Schliff sollte jedoch nicht zu ausgefallen sein, denn er bestimmt den Wert des Smaragdes.

Herkunft

Smaragde sehen sich auf den ersten Blick alle sehr ähnlich. Die Herkunft ist jedoch sehr wichtig für den Wert des Steins und beeinflusst deshalb natürlich auch den Preis. Aus Kolumbien kommen die wertvollsten Steine her, dort befindet sich auch die berühmteste Smaragdmine „Munzo“. Heutzutage werden Steine dort nachhaltig und ethisch abgebaut und gültige Standards werden eingehalten. Auf dem zweiten Platz liegen Sambia und Äthiopien. Die Smaragde von dort sind ebenfalls sehr beliebt. Andere beliebte Herkunftsorte sind Brasilien, Afghanistan und Russland. Steine aus Pakistan oder Madagaskar sind nicht so wertvoll wie die anderen.