Samstag, 10 Oktober 2020 13:20

Prepaid oder Vertrag? Vor- und Nachteile

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Echte Prepaid-Tarife bieten für viele Smartphone-Nutzer erhebliche Vorteile. Beispielsweise kann nur das Guthaben verbraucht werden, was im Vorfeld gekauft wurde. Die aufladbaren Tarife eignen sich deswegen nicht nur sehr gut für Kinder und Jugendliche, sondern auch für Menschen, die preisbewusst sind und zu jeder Zeit einen Überblick über ihre Kosten behalten möchten.

Doch natürlich bieten Prepaid-Tarife nicht nur Vorteile. Der folgende Artikel beleuchtet beide Seiten der aufladbaren Handytarife. Um dann den passenden Tarif für die persönlichen Anforderungen zu finden, ist ein Vergleich auf prepaidvergleich.com ratsam.

Die Nachteile der Prepaid-Tarife

Prepaid-Tarife sich auch durchaus nachteilig auswirken. Bei vielen Anbietern werden die Kunden, die einen Prepaid-Tarif nutzen, beispielsweise schlechter gestellt, als herkömmliche Vertragskunden. Zum Beispiel bieten Vodafone und Telekom ihre Zero-Rating-Dienstleistung, bei der das Inklusiv-Datenvolumen durch Video- und Musikstreaming nicht verbraucht wird, lediglich für Kunden mit festen Laufzeitverträgen an.

Auch die Rufumleitung ist bei einigen Prepaid-Tarifen nur in einem eingeschränkten Umfang möglich. Anrufe können dann lediglich an die Mailbox umgeleitet werden, nicht aber zu einer beliebigen anderen Rufnummer. Die Nutzung von unterschiedlichen SIM-Karten in verschiedenen Smartphones mit der gleichen Rufnummer ist ebenfalls oft nicht möglich, wenn ein Prepaid-Tarif gewählt wird.

Des Weiteren ist für die Nutzung von Prepaid-Tarifen immer ein wenig vorausschauendes Planen notwendig. Es liegt nämlich an dem Nutzer, den Überblick darüber zu behalten, ob sein Guthaben noch ausreicht, zumindest, wenn dieser keine automatische Guthabenaufladung eingerichtet hat. Bei einer falschen Einschätzung des aktuellen Verbrauchs oder einer vergessenen Aufladung, besteht die Gefahr, dass die Verbindung plötzlich abbricht.

Eine Monatsrechnung wird von einer Vielzahl der Prepaid-Anbieter ebenfalls nicht ausgestellt, da die Zahlungen für die Aufladungen im Vorfeld getätigt werden. Benötigt der Nutzer allerdings eine regelmäßige Handyrechnung, kann darin ebenfalls ein Nachteil bestehen. Werden keine Rechnungen durch den Anbieter ausgehändigt, ist normalerweise auch kein Einzelverbindungsnachweis einzusehen. Aus diesem Grund muss das Nutzungsverhalten auf eigene Verantwortung stets überblickt werden.

Prepaid-Tarife und ihre Leistungen – Unbedingt vergleichen

Das Angebot an attraktiven und günstigen Prepaid-Tarifen ist aktuell auf dem Markt dennoch sehr groß. Verbraucher sind gut beraten, wenn sie diese Vielzahl an unterschiedlichen Tarifen miteinander vergleichen. Beispielsweise findet eine Abrechnung von Flatrates in Prepaid-Tarifen häufig in einem Abstand von 28 Tagen statt – somit entspricht ein Jahr nicht wie gewohnt 12, sondern 13 Monaten.

Um aus dem Vergleich die richtigen Schlüsse ziehen zu können und so den passenden Tarif zu wählen, muss unbedingt der eigene Bedarf bekannt sein. Wird ein Tarif genutzt, der zu viel oder zu wenig bietet, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass für diesen zu viel gezahlt wird. Ein guter Weg besteht darin, auf den Verbrauch der letzten drei Monate zu schauen und die Entscheidung dann auf Basis des zurückliegenden Nutzungsverhalten zu treffen. So kann entschieden werden, ob eine Flatrate, ein Minutenpaket oder doch ein anderer Tarif die günstigste Lösung ist.

Einige Tarife bieten darüber hinaus die Möglichkeit, bestimmte Optionen, wie Daten- oder Minutenpakete flexibel zu buchen. So kann der Nutzer jeden Monat erneut die Entscheidung treffen, welche Leistung er aktuell benötigt. In die Entscheidung miteinbezogen werden sollte in jedem Fall auch die Qualität des Netzes, die vor Ort herrscht. Hierbei ist es am besten, sich im Bekannten- und Freundeskreis zu erkundigen, ob bereits Erfahrungen mit dem jeweiligen Netzbetreiber vorliegen und einen Blick in die Netzabdeckungskarten zu werfen.

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