Montag, 07 September 2020 15:07

Immobilie als Altersvorsorge? So geht's

Weitere interessante Informationen zu diesem Konzept finden sich unter renteplusimmobilie.de Weitere interessante Informationen zu diesem Konzept finden sich unter renteplusimmobilie.de

Den Traum von den eigenen vier Wänden hegen viele Menschen. Dort sind sie völlig ungestört und haben ausreichend Platz. Darüber hinaus ist nach dem Abbezahlen der Immobilie ein kostengünstiges Leben im Alter möglich, denn im Eigenheim muss keine Miete gezahlt werden.

Allerdings sind bei der Altersvorsorge im Rahmen einer eigenen Immobilie einige Faktoren zu beachten. Nur, wenn eine vorausschauende Planung besteht, können die Vorteile vollständig ausgeschöpft werden. Worauf es ankommt, erklärt der folgende Artikel.

Die Lage

Natürlich ist das ausschlaggebendste Kriterium hinsichtlich der Lage, an welchem Ort sich die Immobilienbesitzer wohlfühlen. Die passende Lage einer Immobilie ist gefunden, wenn sich sicher gefühlt wird, entspannt werden kann und alles in der Nähe ist, was zum Leben benötigt wird.

Daher müssen vor der Anschaffung der Immobilie unter anderem die Fragen geklärt werden, ob die Immobilie sich auf dem Land oder in der Stadt befinden soll, wieviel Raum benötigt wird und ob die Nachbarschaft eher ruhig oder lebhaft gestaltet sein sollte. Besonders mit fortschreitendem Alter wird es immer wichtiger, dass auch die Versorgung, besonders die medizinische, sichergestellt ist, weshalb die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel wichtig ist, falls irgendwann das Fahrrad oder das Auto nicht mehr genutzt werden kann.

Besonders, wenn das Eigenheim doch irgendwann einmal vermietet werden soll, ist auch die umliegende Region der Immobilie ausschlaggebend. Es gibt durchaus unerwartete Situationen, in denen die Immobilie nicht bis zum Renteneintritt gehalten werden kann, beispielsweise durch eine Trennung oder einen berufsbedingten Umzug. Eine Vermietung ist in einem solchen Fall zu höheren Preisen möglich, wenn die Immobilie in Ballungsräumen mit großer Nachfrage liegt.

Ebenfalls besteht die Möglichkeit einer Immobilienverrentung, in deren Rahmen der Immobilienbesitzer weiterhin in der Immobilie leben kann, diese aber in den Besitz eines Investors übergeht. Weitere interessante Informationen zu diesem Konzept finden sich unter renteplusimmobilie.de.

Korrekte Kostenschätzung

Unabhängig davon, ob eine Immobilie erworben oder gebaut werden soll: Die Kosten sollten von Beginn an im Blick gehalten werden. Besonders wichtig sind die Kosten, die zusätzlich zum bloßen Anschaffungspreis aufkommen, beispielsweise für nötige Umbauten, Instandhaltungen oder Reparaturen.

Oft verschätzen sich Immobilienkäufer, wenn sie den Modernisierungsbedarf einer Bestandsimmobilie einschätzen. Hier kommt es unter anderem auf das Baujahr und die verwendeten Baumaterialien an. Da es sich bei dem Immobilienkauf stets um eine große Investition handelt, ist es sinnvoll, diesbezüglich einen Fachmann zu Rate zu ziehen.

Ein weiterer wichtiger Punkt besteht darin, dass die Immobilie altersgerecht konstruiert sein sollte oder zukünftig eine altersgerechte Umgestaltung möglich ist. Auch die generelle Größe sollte gut bedacht werden, schließlich fällt es vielen Menschen im Alter immer schwerer, einen großen Garten zu pflegen oder viele Räume zu säubern.

Nicht nur auf die Immobilie verlassen

Experten sind der Ansicht, dass es nicht ratsam ist, als einzige Altersvorsorge auf das Eigenheim zu setzen. Dadurch entsteht nämlich ein sogenanntes Klumpenrisiko – das gesamte Kapital wird in nur ein einziges Projekt investiert, wodurch ein hohes Risiko entsteht.

Finanzielle Verluste können durch einen Wertverlust der Immobilie in Zusammenhang mit einem ungeplanten Verkauf durchaus häufig auftreten. Besteht in diesem Fall keine weitere Vorsorge für das Alter, gestaltet sich die Situation oft problematisch. Die bereits erwähnte Immobilienverrentung stellt auch in diesem Zusammenhang eine interessante Alternative dar.

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