Dienstag, 25 Mai 2021 16:13

Wie schädlich ist die Pille?

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Eine der beliebtesten Verhütungsmethoden bei Frauen stellt zweifelsohne die Pille dar. Diese enthält ein oder mehrere Hormone, nämlich Gestagen und Östrogen. Durch diese Hormone wird der natürliche Eisprung verhindert. Daneben wird das Einnisten einer befruchteten Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut unterdrückt.

Viele Frauen nehmen die Pille außerdem ein, um ihre Monatsblutung abzuschwächen und Regelschmerzen zu mildern. Jedoch wurden die Diskussionen in den vergangenen Jahren um die Risiken, die mit der Einnahme der Pille einhergehen, stetig lauter.

Daher setzen immer mehr Frauen auf alternative Verhütungsmethoden. In diesem Zusammenhang ist beispielsweise Cyclotest Mysense im Detail interessant.

Die Risiken der Pille

Zu den Nebenwirkungen der Pille, die zwar unangenehm, aber grundsätzlich ungefährlich sind, zählen Spannungsgefühle in der Brust, Übelkeit und Kopfschmerzen. Daneben geht mit der Pille der Nachteil einher, dass diese, im Gegensatz zu dem Kondom, keinen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten, wie Syphilis oder HIV bietet.

Allerdings steht die Pille in Verdacht, auch schwerwiegendere Schäden zu verursachen, wie Depressionen, Thrombosen oder den Verlust der Libido.

Die Pille und Thrombose

Eine Thrombose zählt zu den schwerwiegenden Risiken, die mit dem Verhütungsmittel einhergehen. Dabei handelt es sich um ein Blutgerinnsel, welches die Durchblutung in einem Blutgefäß stört oder diese sogar vollständig verhindert. Gelangt ein solcher Pfropf aus einer Vene in den Beinen in das Herz oder die Lunge, besteht akute Lebensgefahr.

Durch die Pille wird das Risiko einer Beinvenen-Thrombose nachweislich erhöht, besonders, wenn es sich um moderne Pillen der vierten oder dritten Generation handelt.

Die Pille und Depressionen

In der Liste der Nebenwirkungen der Pille sind auch Depressionen zu finden.

Forscher aus Dänemark konnten im Rahmen einer Studie beispielsweise herausfinden, dass das Risiko für eine Depression besonders bei Frauen im Alter zwischen 15 und 19 Jahren durch die Einnahme der Pille stark erhöht wird. Das Risiko sinkt jedoch mit zunehmendem Alter wieder.

Die Pille und Krebs

Die internationale Krebsforschungsagentur hat im Jahr 2005 eine Analyse durchgeführt, die ergeben hat, dass das Brustkrebsrisiko durch die Einnahme der Pille leicht ansteigt. Das Risiko sinkt jedoch wieder auf ein normales Niveau, nachdem keine Einnahme der Pille für zehn Jahre erfolgt ist. Daneben konnte festgestellt werden, dass bei Frauen, die über eine sehr lange Zeit die Pille einnahmen, auch das Risiko für Gebärmutterhalskrebs und Leberkrebs leicht ansteigt.

Jedoch wird durch Pillen, welche sowohl Gestagen als auch Östrogen enthalten, das Risiko, an Eierstockkrebs oder Gebärmutterkrebs zu erkranken, reduziert. Weitere Studien ergaben, dass die Pille wahrscheinlich auch das Darmkrebsrisiko senkt.

In der Vergangenheit konnten mehrere wissenschaftliche Studien belegen, dass die Risiken von dem gesundheitlichen Schutz, der von der Pille ausgeht, überwogen werden – sogar, wenn berücksichtigt wird, dass das Brustkrebsrisiko leicht ansteigt.

Die Pille und die Libido

Die Einnahme der Pille kann mit hoher Wahrscheinlichkeit für einen Verlust der Libido verantwortlich sein. Jedoch kommt dies überaus selten vor. Im Zuge einer Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung haben lediglich sieben Prozent der befragten Frauen angegeben, dass sie weniger sexuelle Lust verspüren, seit sie die Pille einnehmen.

Zu diesem Thema existieren jedoch nur wenige verlässliche Studien, da die Auswertungen weitere Faktoren, welche die sexuelle Lust ebenfalls beeinträchtigen können, nicht berücksichtigen. Oft kommen die Untersuchungen so zu widersprüchlichen Ergebnissen. Einige Frauen berichten daher auch, dass die Pilleneinnahme bei ihnen zu einer gesteigerten Libido geführt hat.