Montag, 10 Mai 2021 11:50

Schutz vor Überfällen im Alter

Sicherheitsdienst Sicherheitsdienst pixabay

Es gibt einige Seniorinnen und Senioren, die sich im Alter zunehmend unsicher fühlen. Die Angst vor einem Einbruch oder gar einem Überfall auf offener Straße ist dann größer als noch in den Jahren zuvor.

Immerhin ist man in hohem Alter nun mal nicht mehr so fit und könnte sich im Ernstfall verteidigen. Hinzukommen dann Zeitungsberichte oder Fernsehbeiträge von überfallenen Senioren auf dem Weg zur Sparkasse und Betrug. Daher haben wir ein paar Tipps zusammengefasst, die älteren Menschen dabei helfen, sich selbst besser zu verteidigen und sicherer zu fühlen.

Sicheres Gefühl mit der Waffe?

In Amerika wird die Sorge vor Einbrüchen recht pragmatisch gelöst. Dort ist es keine Seltenheit, dass im Schrank scharfe Schusswaffen lagern. Auch wenn es natürlich nicht das geladene Gewehr im Schrank sein muss, sind Waffen tatsächlich für Seniorinnen und Senioren eine Möglichkeit. Oft ist das Problem, dass ältere Menschen einfach nicht mehr so viel Kraft haben oder sogar die Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist. Die reine Selbstverteidigung ist also schon einmal nur den Menschen möglich, die noch ein wenig agil sind. Waffen zur Selbstverteidigung können daher die Lösung sein. Wie gesagt: Wir sprechen hier von Waffen zur reinen Verteidigung wie beispielsweise ein Abwehrspray oder eine Pfefferpistole. Diese sind kinderleicht zu bedienen und vermitteln ein Sicherheitsgefühl im täglichen Leben.

Auf sich aufmerksam machen

Einige Menschen haben ein schlechtes Gefühl eine Waffe mit sich zu tragen und gerade Seniorinnen stehen Waffen meist sehr kritisch gegenüber. Für einen solchen Fall eigenen sich Hilfsmittel, die darauf setzen, auf sich aufmerksam zu machen. So gibt es beispielsweise verschiedenen Alarmknöpfe, die beim Betätigen einen unüberhörbaren Alarmton absondern und damit den Täter verjagen oder andere Menschen in der Nachbarschaft aufmerksam machen. Die Schutzalarme gibt es in den verschiedensten Versionen und Ausführungen. Manche sind zum Beispiel auch mit einem extrem hellen Licht ausgestattet, die den Angreifer so blenden, dass er nichts mehr sehen kann. Übrigens gibt es nicht nur mobile Sicherheitsknöpfe und Knöpfe für Zuhause: Auch Einrichtungen auf dem Smartphone gibt es. So kann etwa ein Alarmknopf auf der Handyrückseite direkt mit den Angehörigen verbunden werden und das Handy sendet beim Betätigen eine Notfall-SMS an die hinterlegten Kontakte in der direkten Umgebung.

Auf eine gute Alarmanlage setzen

Im Alter fallen die anfallenden Aufgaben oft schwerer und das Haus wird nicht mehr so oft verlassen wie noch in den Jahren zuvor. Daher ist es umso wichtiger, dass man sich in den eigenen vier Wänden wohl und sicher fühlt. Damit das der Fall ist, sollten ältere Damen und Herren auf eine gute Alarmanlage mit Sensoren an den Fenstern und Überwachungskameras setzen. Diese lassen sich beispielsweise direkt mit einem Sicherheitsdienst verbinden, sodass bei Alarmierung innerhalb weniger Minuten ein Mitarbeiter der Firma vor Ort prüft, ob alles in Ordnung ist. Auch wenn die Alarmanlage in den seltensten Fällen wirklich einmal gebraucht wird: Alleine schon das sichere Gefühl, auf den Ernstfall vorbereitet zu sein ist Goldwert.

Kurse für Selbstverteidigung

Selbstverteidigungskurse gibt es wie Sand am Meer. Tatsächlich gibt es aber auch Seminare und Kurse, die ganz speziell auf ältere Damen und Herren abgestimmt sind und bei denen man wichtige Tipps zum Eigenschutz erfahren kann. Dabei geht es nicht nur um Handgriffe, die auch körperlich eingeschränkte Menschen noch nutzen können, sondern auch um empfehlenswerte Hilfsmittel und mentale Hilfen im Umgang mit der Sorge, Opfer eines Überfalls zu werden.