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Mittwoch, 13 April 2022 14:36

So finden Eltern die richtige Nachhilfe für ihre Kinder

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Besonders im Zuge der Corona-Pandemie und dem mit dieser verbundenen Homeschooling haben viele Kinder den Anschluss an den aktuellen Lernstoff verloren. Dies äußert sich dann in immer schlechter werdenden Zensuren und wachsenden Problemen in der Schule.

Wurde nach Gesprächen mit den entsprechenden Lehrern und auch dem Kind selbst die Entscheidung getroffen, dass kompetenter Nachhilfeunterricht in dieser Situation hilfreich sein könnte, muss natürlich noch die passende Nachhilfekraft gefunden werden. Die Suche kann dabei jedoch durchaus eine gewisse Herausforderung darstellen.

Es gibt jedoch einige Tipps, die eine große Hilfe dabei darstellen, aus der großen Auswahl an unterschiedlichen Nachhilfeangebotenen die passende Unterstützung für die individuellen Anforderungen und Bedürfnisse zu finden. Heutzutage kann die Nachhilfe dabei nicht nur vor Ort stattfinden, sondern auch über das Internet. Um die beste Online-Nachhilfe Plattform zu finden, kann sich den Tipps, welche der folgende Artikel liefert, jedoch ebenfalls bedient werden.

Die Recherche

Bevor damit begonnen wird, wahllos Profile infrage kommender Nachhilfekräfte zu durchforsten, ist es im ersten Schritt nötig, die eigenen Anforderungen und Erwartungen an den Nachhilfelehrer zu definieren. Im Fokus sollte dabei stets die Harmonie mit dem Nachhilfeschüler stehen, denn nur so kann sich die Lernatmosphäre wirklich produktiv und angenehm gestalten.

Somit ist auch das Kind selbst nach seinen Wünschen in Bezug auf die Nachhilfe zu befragen. Einige Kinder möchten beispielsweise gerne mit einem möglichst jungen Nachhilfelehrer lernen. Zu bestimmen ist daneben jedoch auch, welche fachlichen Fähigkeiten und Erfahrungen die Nachhilfekraft mitbringen muss.

Das Telefongespräch

Wurden einige Nachhilfekräfte gefunden, die zu den definierten Anforderungen passen und so in die engere Auswahl genommen werden, sollte mit diesen ein kurzes Telefongespräch geführt werden.

Eine gute Vorbereitung ist dabei das A und O – so sind sich bereits im Vorfeld Fragen an den potentiellen Nachhilfelehrer zu überlegen. Werden verschiedenen Nachhilfelehrern die gleichen Fragen am Telefon gestellt, ist außerdem ein wesentlich aussagekräftigerer Vergleich der Lehrkräfte möglich.

Die erste Nachhilfestunde

Mit dem Nachhilfelehrer, der im Rahmen des Telefongesprächs am meisten überzeugen konnte, ist dann ein persönliches Kennenlernen und vielleicht bereits auch die erste Nachhilfestunde zu vereinbaren. Von diesem Termin geht eine besonders große Bedeutung für den zukünftigen Verlauf des Nachhilfeunterrichts aus. Selbstverständlich gestaltet sich jedoch jedes Kennenlernen sehr individuell, weshalb keine pauschalen Vorgaben existieren, wie dieser Termin abzulaufen hat.

Es ist jedoch ratsam, nach der ersten Begrüßung zu besprechen, aus welchen Gründen die Nachhilfe stattfinden und welche Ziele mit dem Unterricht erreicht werden sollen. Hilfreich ist es dabei, dem Nachhilfelehrer sämtliche Tests und Klausuren, relevante Schulmaterialien und den Notenspiegel des Kindes zur Verfügung zu stellen. Dies erlaubt einen besseren Überblick über die Gesamtsituation, wodurch wiederum der passende Ansatzpunkt für den Nachhilfeunterricht gefunden werden kann.

Geht es um die Bewertung der ersten Nachhilfestunde, müssen Eltern ein gewisses Fingerspitzengefühl an den Tag legen. Sie möchten sich natürlich ebenfalls einen Eindruck über die Qualität des Unterrichtes und die Sympathie zwischen Nachhilfelehrer und Kind verschaffen, jedoch kommt es dabei in hohem Maße darauf an, dass dabei die Lernatmosphäre nicht beeinträchtigt wird. Eine gute Lösung besteht somit darin, dass die Eltern lediglich für die ersten zehn Minuten der Nachhilfe beiwohnen und den Raum danach verlassen.

Wird dann im Zuge einer Nachbesprechung klar, dass die pädagogischen Fähigkeiten des Nachhilfelehrers, seine fachlichen Qualifikationen und die persönliche Chemie zwischen Nachhilfekraft und Schüler positiv zu bewerten sind, kann ein schriftlicher Vertrag über den zukünftigen Nachhilfeunterricht aufgesetzt werden.