Montag, 21 März 2022 11:29

PHD ohne Präsenzveranstaltungen erreichen

PHD online PHD online pixabay

Wer gerne ein Promotionsstudium machen möchte, aber beruflich oder familiär eingespannt ist, sollte über ein Fernstudium nachdenken.

Fernstudien unterscheiden sich stark von einer klassischen Hochschule, denn hier gibt es kaum eine Anwesenheitspflicht bzw. ist es nicht erforderlich, in der Fachhochschule anwesend zu sein.

Das Studium an einer Fernhochschule ist sehr flexibel und passt daher gut zur nebenberuflichen Promotion. Man kann es auch gut mit Job, Familie und Alltag kombinieren. Bei einem Fernstudium gibt es grundsätzlich keine Anwesenheitspflicht und es müssen keine Lehreinrichtungen besucht werden. Man kann also von zu Hause aus studieren, mit der Ausnahme, dass man zur Verteidigung seiner Doktorarbeit bzw. zur Doktorprüfung anwesend sein muss.

Somit ist ein solches Studium sehr flexibel und passt gut zu Job, Familie und Alltag. Bei den meisten Fernhochschulen ist man nicht an Semester gebunden, somit lässt sich eine flexible Balance zwischen Studium und Arbeit erreichen. Ein Fernstudium mit weniger Präsenzzeit bedeutet aber natürlich nicht, dass man alleine in einem stillen Kämmerchen sitzt und an seiner Doktorarbeit schreibt. Die enge Zusammenarbeit mit den Doktoreltern ist ein Muss und deren Unterstützung sollte unbedingt gewährleistet sein. In vielen Fällen wird bei einem PHD-Studium auch die Anwesenheit in Seminaren gefordert.

Ein PHD Fernstudium ist auch kein Garant dafür schneller abzuschließen. Wenig Präsenzzeiten sind nicht mit einem kürzeren Studium gleichzusetzen. Die meisten Fernstudien sind zwar darauf ausgelegt, dass man schneller abschließt, aber natürlich kommt es auf den Studiengang und den Bereich an. Der klassische Doktortitel hat im Vergleich zum PHD keine festgelegte Zeiten, nur eine Höchstdauer. Manche Arbeiten lassen sich mit bestimmten Themen schneller abschließen als andere.

In Deutschland kann man ohne Auflagen der gesetzlichen Rahmenbedingungen an der FU Hagen promovieren. Alle Fakultäten bieten dort die Möglichkeit zur Promotion. Über die Zulassung entscheidet ein Promotionsausschuss. Daneben hat man noch die Möglichkeit an privaten Hochschulen zu promovieren und einen PHD online zu erlangen.

Hier erlangt an unter bestimmten Bedingungen auch einen Doktor oder PHD. Die private Hochschule muss aber mit einer staatlichen Einrichtung zusammenarbeiten. Ein Beispiel dafür ist die AKAD University mit der Leadership-Kultur-Stiftung (LKS). Diese bietet vor allem die berufsbegleitende Promotion an und kümmert sich sowohl um die passenden Rahmenbedingungen als auch um die Betreuung.

Bestimmte Fachhochschulen wie die FU Hagen verlangen oft mehr Präsenzzeiten und regelmäßigen Kontakt mit den Doktoreltern, doch das hält sich im Rahmen. Der Promovierende hat auf jeden Fall genug Freiheit, um das Studium mit den anderen Lebensbereichen zu verbinden.

Online-Fernstudien bemühen sich um eine gute Vernetzung der Promovierenden und haben dafür eigene Portale eingerichtet, über welche die Studierenden kommunizieren können. Neben den Promovierenden werden diese Portale auch gerne von wissenschaftlichem Personal und Akademikern mit vollendetem Abschluss genutzt.

Ein normales Studium verlangt mehr Präsenzzeit und das kann neben dem Beruf schon stressig werden. Fernstudien haben hier einfach eine andere Zielsetzung des Promotionskollegs und die Forschergruppen sind anders ausgelegt.

Aber auch ein PHD im Fernstudium sollte gut überlegt sein, denn jedes Studium kostet viel Zeit und Aufwand, vor allem wenn man nebenher berufstätig ist. Nicht immer ist ein Doktortitel ein Karriereboost, denn in manchen Fällen kann man auch zu überqualifiziert für das Unternehmen werden. Daher sollte man sich gut mit seinem Vorgesetzten absprechen, ob ein solcher Titel auch gewünscht ist und welche Aufstiegschancen er bietet.