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Sonntag, 07 Mai 2023 16:44

Fensterscheibe gebrochen? So sollte man vorgehen

Glasengel - Ihr zuverlässiger Glasnotdienst in Hamburg. Glasengel - Ihr zuverlässiger Glasnotdienst in Hamburg. pixabay

Kommt es zu einem Schaden an einer Fensterscheibe, ist es nicht in allen Fällen zwingend nötig, die Verglasung oder das gesamte Fenster auszutauschen.

 

Sollten gewisse Voraussetzungen erfüllt werden, zeigt sich auch eine Reparatur des Risses durchaus als möglich. Welche Optionen dabei zur Auswahl stehen, erklärt der folgende Artikel.

Riss in Fenster reparieren – Wann ist es möglich?

In einigen Fällen besteht die Möglichkeit, Fensterscheiben, die Risse aufweisen, wieder zu reparieren. Dabei kommt es jedoch darauf an, dass sich der Riss nur oberflächlich zeigt und nicht zu groß ausfällt. Derartige Schäden lassen sich zum Beispiel mithilfe von Glaskleber oder Polierpasten ausbessern. Sind aus der Scheibe kleinere Stücke vollständig herausgebrochen, ist die Anwendung von UV-härtenden Klebern zu empfehlen.

Grundsätzlich zeigt sich Flachglas oft als reparabel – bekannt ist dieser Fakt einigen Verbrauchern mit Sicherheit von Anbietern von Glasreparaturen aus dem Kfz-Bereich. Es stehen so einige Techniken zur Verfügung, die es ermöglichen, zumindest kleine Risse wieder zu reparieren. In Zeiten, in denen die Nachhaltigkeit eine große Rolle spielt, ist dies natürlich eine gute Nachricht.

Dennoch: Es sind bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen, damit Fensterglas repariert werden kann. Diese bestehen unter anderem darin, dass ein gewisses Tiefen- und Längenmaß von dem Riss nicht überschritten wird. Für eine Reparatur eignen sich daneben ausschließlich Risse und Kratzer, die oberflächlich vorhanden sind.

Besteht der Riss jedoch in einem tiefen Sprung der Scheibe, ist zwingend ein Austausch nötig. Ein kompetenter Ansprechpartner besteht in einem solchen Fall etwa im Fachbetrieb Glasengel - Ihr zuverlässiger Glasnotdienst in Hamburg. Ausschlaggebend für eine Reparatur der defekten Fensterscheibe ist darüber hinaus, dass sich der Rahmen noch als vollkommen intakt zeigt.

Diese Größe dürfen die Risse maximal aufweisen

Natürlich kommt es immer auf den individuellen Einzelfall an, wenn es um die Frage geht, ob sich der Schaden am Fenster noch reparieren lässt.

Zur Orientierung dient jedoch die Regel, dass der Kratzer beziehungsweise der Riss kaum mit dem Finger in der Oberfläche ertastet werden können, sollte und seine Maße nicht zu groß ausfallen dürfen. Lässt sich der Fingernagel in den Riss vertiefen, ist häufig der Austausch der Scheibe nicht mehr abzuwenden.

Die maximale Länge des Risses sollte 15 Millimeter nicht überschreiten, wenn eine Reparatur angestrebt wird. Sind mehrere Risse vorhanden, stellt eine Gesamtlänge von 45 Millimeter das Maximum dar. Für die Tiefe des Risses gilt wiederum das Maximalmaß von 0,002 Zoll.

Zeigen sich die Maße der vorhandenen Beschädigung als größer, wird nicht mehr von einem Riss, sondern vielmehr von einem Sprung gesprochen.

Diese Reparaturmöglichkeiten stehen zur Verfügung

Sowohl im KFZ- als auch im Glaserei Fachhandel finden sich verschiedene Produkte, mit denen das Kitten von kleinen Rissen in Flachglas auch in Eigenregie möglich ist. Einer besonders großen Beliebtheit erfreuen sich in diesem Zusammenhang etwa Glaskleber oder Polierpasten.

Erhältlich sind die Polierpasten häufig in Form eines Sets, welches alle benötigten Utensilien beinhaltet. Die Polierpaste ist auf den Riss aufzubringen, im Anschluss ist ein Glattpolieren mit Poliervlies nötig.

UV-härtende Glaskleber sind eigentlich dafür gedacht, zwei Glasgegenstände miteinander zu verbinden. Empfehlenswert sind diese daher vor allem, um herausgebrochene Stücke im Fensterglas zu reparieren. Die Aushärtung des Klebers erfolgt mithilfe von UV-Licht, welches in der Regel in Form einer Taschenlampe den jeweiligen Produkten beiliegt