Freitag, 22 April 2022 18:05

Trampolin: Ein effektives Ganzkörper-Workout

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Einfach jedes Kind liebt das Herumzuspringen auf dem Trampolin und sich dem Himmel näher zu fühlen. Doch auch als Erwachsener kann man weiterhin Freude an dem so beliebten Sportgerät haben. Der neueste Trend ist nämlich das Trampolin-Workout, bei dem es um den sportlichen Aspekt beim Trampolinspringen geht.

 

Wie entstand dieser Sport?

George Nissen ist erst 16 Jahre alt, als in seinem Kopf die Idee des ersten Trampolins geboren wurde: Er selbst war ein talentierter Turner und beobachtete gern die Trapezkünstler des Zirkus, die sich am Ende der Aufführung in das große Auffangnetz fallenließen. Ihm gefiel es, wie sie daraufhin wieder nach oben gefedert wurden. Um sie noch höher und öfter springen zu lassen, entstand 1934 der erste Prototyp aus einem einfachen Stahlrahmen, Autoschläuchen und einem Segeltuch. Bereits im Mittelalter, also noch lang vor Nissen, soll ein französischer Artist namens Monsieur du Trampoline mit einem federnden Sprunggerät durch Spanien gereist sein.

Die neue Trendsportart: Trampolin-Workout:

Das auch Jumping-Fitness genannte Training wird immer beliebter. Man springt auf einem Minitrampolin mit einem Durchmesser von gerade einmal 90 - 130 Zentimetern. Somit ist es gut für den Heimbedarf geeignet und bequem im Internet bestellbar. Zum Beispiel findet man dort ein großes Sortiment auf Trampolin-Profi.de für Jung und Alt. Man kann diesen Sport aber ebenso gemeinsam in Kursen betreiben. Auch wenn es nicht so scheint, bietet es viel Abwechslung durch seine zahlreichen und unterschiedlichen Übungen.

Das Wichtigste ist die Grundposition. Dabei stehen die Füße parallel und hüftbreit auseinander, Nacken und Rücken sind gerade und die Knie leicht gebeugt.

Die richtige Ausführung:

Zusätzlich zur Einhaltung der Grundposition sollte das eigene Körpergewicht gleichmäßig auf beide Füße verteilt werden und die Schultern entspannt sein. In einzelnen Übungen kann es vorkommen, dass die Arme mitgeschwungen werden sollen. Um ein intensiveres Training durchzuführen, können auch Gewichte, wie beispielsweise Hanteln hinzugezogen werden. Auch Stretchbänder können den Hüpfsport etwas auffrischen.

Diese Sportart unterscheidet sich um einiges von dem Trampolinspringen, was man in der Kindheit so gern machte, denn für akrobatische Kunststücke ist die kleine Fläche nicht ausgerichtet. Aber auch hier gilt: lieber keine Schuhe tragen!

Was passiert beim Trampolinspringen?

Auch ohne viel Anstrengung wird beim Trampolin-Workout jeder einzelne Muskel beansprucht. Durch die kurz eintretende Schwerelosigkeit entspannen sich alle Muskeln und müssen sich kurz darauf beim Fall nach unten wieder umso stärker anspannen. Durch den ständigen Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung wird der Körper intensiv und gleichmäßig trainiert. Nicht nur für Knochen und Muskeln, sondern auch für das gesamte Herz-Kreislauf-System ist diese Trainingseinheit sehr fördernd.

Für wen ist es geeignet?

Da die elastische Sprungfläche des Trampolins bei Belastung nachgibt, werden Gelenke und Wirbelsäule bei Bewegungen geschont. Daher können sogar Schmerzpatienten oder ältere Menschen am Jumping-Fitness teilnehmen. So lässt sich sagen, dass diese Sportart, unabhängig von Alter oder Sportlichkeit, von jedem ausprobiert werden kann. Durch die unterschiedlichen Durchführungsweisen kann jeder Sportler an sich anpassen, wie intensiv er sein Training gestalten möchte. Sogar in der Physiotherapie setzt man solche Minitrampoline als Maßnahme zum Beispiel gegen Osteoporose ein. Ebenso strebt man die Verbesserung von Beweglichkeit, Balance und Koordination an.

Trampolinsprüngen ist also effektiv, gesund und macht Spaß. Der perfekte Sport, um den Stress um sich herum wegzuspringen.