Freitag, 16 Oktober 2020 10:34

Wie man für den Ruhestand spart

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Wann und wie sollte mit der Altersvorsorge begonnen werden? Mit der Altersvorsorge sollte so früh wie möglich begonnen werden.

Schließlich ist es in erster Linie eine Frage des Zeitpunkts, zu dem man mit der Vorsorge beginnt. Eine Umfrage ergab, dass nur etwa jeder Zweite etwas für seine Altersvorsorge tut. Mehr als zwei Drittel fühlen sich jedoch nicht ausreichend sicher. Oft wird als Grund dafür angegeben, dass man sich keine regelmäßigen Rücklagen leisten kann. Beträge in der Größenordnung von 20 - 30 Euro pro Monat reichen aber bereits aus. Das ist eine Größenordnung, die Experten als "angemessenen Betrag" bezeichnen. Wichtig ist, früh genug damit zu beginnen. Aber auch für ältere Menschen, die kurz vor der Rente stehen, gibt es noch Anlagemöglichkeiten, die leicht umzusetzen sind.

Welche Optionen gibt es für die Altersvorsorge?

Es gibt nicht nur eine einzige Altersvorsorge. Stattdessen gibt es ein Rentensystem. Dieses besteht aus mehreren Bausteinen. Man könnte sagen, dass dieses System auf drei Säulen beruht. Diese sind: Die gesetzliche Rente, die betriebliche Altersversorgung und die private Altersvorsorge.

Die erste Säule ist die gesetzliche Rentenversicherung. Es geht um die Grundversorgung. Dieses Pensionssystem der sozialen Sicherheit umfasst die Angestellten, die Beamtenpensionen, die betriebliche Altersversorgung und die Altersvorsorge für Landwirte und die soziale Sicherheit für Künstler. Die gesetzliche (Sozialversicherungs-)Rente ist für die meisten Deutschen die wichtigste Form der Altersvorsorge. Die Höhe richtet sich nach dem persönlichen Einkommen. Sie hängt auch von der Dauer der Erwerbstätigkeit ab. Rentnerinnen und Rentner, die 2016 in Rente gingen, erhielten eine durchschnittliche Zahlung von 1000 Euro.

Die zweite Säule ist die betriebliche Altersversorgung. Sie ist eine ergänzende, erwerbsorientierte Form der Altersvorsorge. Sie unterstützt die Fortsetzung des gewohnten Lebensstils. Dazu gehören die betriebliche Altersversorgung und die zusätzliche Altersversorgung im öffentlichen Sektor.

Die dritte Säule ist die private Altersvorsorge. Hier geht es um die Notwendigkeit der Wahlfreiheit. Auch die individuelle Vorsorge wird beschrieben. Innerhalb dieses Bereiches können Optionen entsprechend den Bedürfnissen des Einzelnen gewählt werden. Dies hängt auch von der Bereitschaft ab, Risiken einzugehen. Dem Wähler stehen verschiedene Anlagemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu gehören klassische Rentenversicherungen, klassische Kapitalversicherungen und fondsgebundene Lebensversicherungen. Darüber hinaus gibt es Sparpläne und staatlich geförderte Riester-Programme. Spricht man von Altersversicherungen, geht es meist um diese Säule.

Bausteine, die in der privaten Rentenversicherung vorkommen

Diese dritte Säule umfasst Investitionsprodukte verschiedener Art. Deren primäres Ziel ist die Schaffung von Wohlstand. Sie sollten als eine denominierte Geldposition betrachtet werden. Erst in einem zweiten Schritt erfolgt die Generierung eines Alterseinkommens. Oft kann entschieden werden, ob das Kapital am Ende der Investitionsphase ausgezahlt werden soll. Andernfalls kann es in eine Rente umgewandelt werden. Produkte, die über eine solche Flexibilität verfügen, sind jedoch keine Produkte, die vom Staat subventioniert werden. Denn der Staat lässt nur zu, dass eine Rente als Altersvorsorge betrachtet wird. In einem solchen Fall ist es jedoch nicht notwendig, sich von der Politik leiten zu lassen. Um einen direkten Vergleich zu ermöglichen, werden hier die wichtigsten Optionen im Bereich der Altersvorsorge zusammengefasst:

Die staatlich geförderte klassische Riester-Rente

Grundrente auch Rürup-Rente genannt. Für Selbständigerwerbende macht dies keinen Sinn.

Private Rentenversicherung: Dies ist rentabel. Sie ist aber auch mit hohen Verwaltungskosten verbunden.

Fondsgebundene Rentenversicherung: Bei dieser Art der Versicherung haben Sie ein höheres Risiko. Auf der anderen Seite gibt es auch mehr Rendite.

Kapitallebensversicherung: Bei dieser Art von Versicherung kann man kaum eine Rendite erwarten.

Immobilien: Wer sich nicht scheut einen Kredit aufzunehmen, kann auch hervorragend selbst vorsorgen. Allerdings sollte man sich im Vorfeld etwas Immobilien Wissen aneignen wie die Bruttomietrendite.

ETF-Sparplan: Dies ist eine renditestarke Alternative.

Um zu wissen, wie umfangreich der Sparplan für das Alter sein soll, ist es unerlässlich, zum richtigen Zeitpunkt einen umfassenden Überblick über den Finanzbereich zu haben. Auch hier empfiehlt sich eine weitere vergleichende Orientierung.

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