Mittwoch, 24 Juni 2020 15:14

Produktfotos – selber machen?

Produktfotografie Produktfotografie

Besonders für Online-Shops spielen die Fotos der Produkte eine sehr große Rolle. Schließlich nutzen die potentiellen Kunden diese, um sich einen Eindruck von der Ware zu machen. Weichen die Produktfotos zu stark von der eigentlichen Ware ab, steigen schnell die Retouren.

 

 

Daher sollte die Produktfotografie am besten einem professionellen Anbieter überlassen werden, um das Beste aus den Aufnahmen der Produkte herauszuholen und die Verkäufe zu fördern. Worauf es bei den Produktfotos ankommt, zeigt der folgende Beitrag.

 

Für Inspiration sorgen

 

Wenn es um Produktfotografie geht, ist ein wenig Recherche im Internet immer eine gute Idee. Die Google-Bildersuche oder ähnliche Webseiten sind tolle Inspirationsquellen, um zu schauen, welche Belichtung, welcher Kamerawinkel oder welche Bildtypen am besten wirken und das Produkt optimal darstellen können.

 

Den Beleuchtungstyp beibehalten

 

Unterschiedliche Beleuchtungstypen bei der Produktfotografie zu nutzen, ist nicht ratsam. Die Lichtquellenart sollte bei allen Aufnahmen dieselbe sein, damit die Farben konsistent und akkurat wiedergegeben werden. Werden unterschiedliche Lichtquellen genutzt, wirken die Fotos nicht einheitlich. Zimmer- und Tageslicht machen beim Fotografieren große Unterschiede aus, auch, wenn der Weißabgleich manuell eingestellt werden kann.

 

Kein Blitzlicht benutzen

 

Die richtige Belichtung ist keine einfache Angelegenheit. Ein guter Tipp ist es allerdings, auf die Nutzung von Blitzlicht zu verzichten. Besser ist es, auf eine ununterbrochene Beleuchtung zu setzen.

 

Tageslicht eignet sich dafür am besten. Um die Mittagzeit an einem bewölkten Tag, können die optimalsten Fotos geschossen werden. Aber auch unnatürliche Leuchtmittel sind für die Belichtung bei Produktfotos sehr gut geeignet. Es sollten im Idealfall zwei bis drei energiesparende Lichtquellen genutzt werden und das Produkt mit weißen reflektierenden Materialien umstellt werden. So wird eine ideale Belichtung ermöglicht, von der die Fotos maßgeblich profitieren.

 

Ein Stativ muss sein

 

Bei der Fotografie von Produkten kann man nicht auf ein Stativ verzichten. Nahezu alle modernen Kameras verfügen für die Stative über eine standardisierte Befestigungsmöglichkeit. So können die Aufnahmen immer aus exakt dem gleichen Winkel getätigt werden. Ebenfalls sind dadurch wesentlich längere Zeiten der Belichtung realisierbar und verwackelte Aufnahmen, die immer unprofessionell wirken, gehören der Vergangenheit an.

 

Einfarbigen Hintergrund nutzen

 

Oft werden Bilder von Produkten vor einem einheitlich weißen Hintergrund dargestellt, besonders, wenn diese für große Verkaufsplattformen wie zum Beispiel Amazon gedacht sind. So steht das Produkt stets im Vordergrund und nichts lenkt von der Ware ab. Der Hintergrund muss nicht unbedingt durch ein Bearbeitungsprogramm abgetrennt werden. Besser ist es, das Produkt direkt vor einem ruhigen Hintergrund, am besten in einem neutralen Grau, aufzunehmen.

 

Die Kameraeinstellungen optimieren

 

Kameras verfügen über eine Vielzahl an unterschiedlichen Einstellungsmöglichkeiten, wobei einige besonders wichtig sind, um die Bilder zu optimieren. Ein wenig herumzuexperimentieren ist eine gute Möglichkeit, um schnell zu erkennen welchen Einfluss die unterschiedlichen Einstellungen auf die Bilder haben.

 

Bei guten Kompakt- oder DSLR-Kameras ist es in der Regel möglich, den Blendwert einzustellen. Die Tiefenschärfe ist bei einem niedrigen Wert eher seicht, bei einem hohen Wert tiefer. Der Fokus ist umso stärker, je höher der Blendwert ist.

 

Farbverzerrungen können durch den Weißabgleich korrigiert werden. Retouren können durch Bilder, welche die Farben akkurat darstellen, maßgeblich reduziert werden, deshalb sollte dieser Bereich bei der Produktfotografie nie vernachlässigt werden.

Gelesen 108 mal