Dienstag, 20 Oktober 2020 19:14

Hitzesommer? So kann man mit der Hitze umgehen

Sonnenschutz Sonnenschutz

Über Sommerstrahlen und steigende Temperaturen freuen sich wohl die meisten Menschen.

Allerdings kann die Hitze in der Wohnung auch schnell als unerträglich wahrgenommen werden. Besonders diejenigen, die im Dachgeschoss leben, erleben im Sommer häufig, dass die Temperaturen schon vormittags die 30-Grad-Marke locker überschreiten. Die Folgen sind nicht selten Beschwerden des Herz-Kreislauf-Systems, ein generelles Unwohlsein und schlaflose Nächte

Daher ist es essentiell, von vorneherein zu vermeiden, dass sich die Hitze in der Wohnung ausbreitet. Mit welchen praktischen Tipps die Wohnung auch in besonders heißen Sommern angenehm kühl bleibt, zeigt der folgende Beitrag.

Sonnenschutz durch Gardinen, Jalousien und Rollos

Durch Dachfenster, normale Fenster und die Terrassentür gelangt besonders viel Wärme in den Wohnraum. Zur Abwehr der Sonnenstrahlen stehen unterschiedliche Möglichkeiten zur Auswahl. Dabei gilt generell, dass der Sonnenschutz, falls möglich, von außen angebracht werden sollte.

Wenn diese Möglichkeit nicht besteht, sollten Systeme mit geringer Transparenz und reflektierenden oder weißen Oberflächen gewählt werden. Falls kein Sonnenschutz zur Hand ist, kann provisorisch auch ein weißes Tuch vor die Fenster gehangen werden.

Werden die Gardinen zugezogen, handelt es sich um die simpelste Art des Sonnenschutzes. Allerdings reflektieren diese die Sonneneinstrahlung nach außen, wodurch der Hitzeschutz nicht sonderlich effektiv ist.

Angebrachte Faltstores, Lamellen, Plissees und Rollos stellen weitere Sonnenschutz-Alternativen dar. Diese sind bereits zu günstigen Preisen in einer großen Auswahl erhältlich und können ohne großen Aufwand montiert werden.

Effektiver Sonnenschutz von außen

Zu den Sonnenschutz-Varianten, die von außen montiert werden, zählen Sonnensegel und Markisen. Durch diese wird die Optik des Gebäudes verändert, weshalb Mieter ihren Vermieter vor der Installation um Erlaubnis bitten sollten.

Außenliegende Rollläden und Raffstores bieten einen besonders effektiven Schutz gegen die Hitze im Sommer. In einigen Fällen können diese auch noch nachträglich angebracht werden. Der Vorteil von den sogenannten Raffstores besteht darin, dass die Lamellen nicht nur einen effektiven Sonnenschutz bieten, sondern noch den Blick nach draußen ermöglichen. Bei Rollläden, die heruntergelassen sind, ist dieser nicht mehr gegeben.

Das richtige Lüften

Tagesüber sollten Türen und Fenster generell geschlossen werden. So kann die warme Luft von draußen gar nicht erst in den Wohnraum gelangen. Sobald die Außentemperaturen sinken, also am frühen Morgen oder späten Abend, kann dann gelüftet werden.

Besonders empfehlenswert ist die Nachtlüftung, da so die gespeicherte Wärme ausreichend Zeit hat, um zu entweichen. Bei Problemen mit Mücken und Insekten leisten Fliegengitter wertvolle Hilfe. Bei dem Lüftungsvorgang müssen die Fenster so weit geöffnet werden, dass ein Durchzug entsteht.

Abschalten elektrischer Geräte

Die Wohnung wird im Sommer allerdings nicht nur durch die Sonne aufgeheizt, sondern auch durch die Wärmeproduktion der elektrischen Geräte wie Computer, Fernseher, Gefriertruhen und Lampen.

Werden die Geräte aktuell nicht genutzt, sollte daher immer der Stecker gezogen werden. Das ledigliche Versetzen in den Stand-By-Modus ist nicht ausreichend.

Sommerbetrieb der Heizung

Falls es möglich ist, sollte im Sommer die Heizung vollständig abgeschaltet oder in den Sommerbetrieb versetzt werden.

Falls die Heizung allerdings auch für die Warmwasseraufbereitung genutzt wird, ist ein Ausschalten nicht möglich. Die Lösung besteht dann in einer zusätzlichen Steuerung der Warmwasserzirkulation. So können zusätzlich die Energiekosten gesenkt werden.

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