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Für diese Aufgabe benötigen die Betriebe qualifizierte Ausbildungsverantwortliche. Berufsbildner begleiten ihre Lernenden während der ganzen Ausbildungszeit, helfen beim Erwerb fachlicher Fähigkeiten und fördern in der täglichen Arbeit soziale Kompetenzen.
Die Rolle der Berufsbildner in der dualen Ausbildung
Im dualen Ausbildungssystem findet die Ausbildung nicht nur im Betrieb, sondern auch in der Berufsschule statt. Die Lernenden erwerben dort theoretisches Wissen, das sie dann parallel in der Praxis umsetzen. Berufsbildner sind im Unternehmen für diesen praktischen Teil der Ausbildung zuständig.
Ihre Aufgaben sind vielfältig. Sie erklären Arbeitsabläufe, vermitteln Fachwissen und begleiten Lernende bei ersten praktischen Arbeiten. Gleichzeitig beobachten sie auch die Entwicklung ihrer Schützlinge und geben Rückmeldungen über ihren Fortschritt.
Besonders wichtig für die Ausbildung ist die Unterstützung zur Selbständigkeit. Die Lernenden sollen allmählich mehr Verantwortung übernehmen und ihr eigenes Aufgabengebiet bearbeiten. Hierbei helfen die Berufsbildner mit Anleitung und Gesprächen.
Fachwissen und Pädagogisches Können
Neben Fachkenntnissen brauchen die Berufsbildner auch ein pädagogisches Können. Der Umgang mit jungen Menschen erfordert eine gewisse Geduld, ein gutes Einfühlungsvermögen und eine gute Kommunikationsfähigkeit.
Nicht jeder Lernende entwickelt sich in demselben Tempo. Der eine benötigt bei praktischen Arbeiten mehr Hilfe, der andere erhält bessere Ergebnisse, wenn er Erklärungen zusätzlich erhält oder wenn seine Aufgaben strukturierter angewiesen werden. Die Berufsbildner müssen deshalb in der Lage sein, ihre Vermittlungsmittel dem einzelnen Lernenden anzupassen.
In vielen Berufen gehört auch eine gute Feedbackkultur zu den zentralen Aspekten der Ausbildung. Rückmeldungen helfen dem Lernenden, seinen Standpunkt einzuschätzen und an Verbesserungen zu arbeiten.
Qualifikation und Weiterbildung für Ausbildungsverantwortliche
In der Schweiz sind bestimmte Qualifikationen notwendig, um Lernende offiziell im Betrieb ausbilden zu können. Berufsbildner müssen neben ihrer beruflichen Ausbildung auch spezielle Schulungen besuchen, z. B. zu pädagogischen Grundlagen und rechtlichen Bedingungen.
In diesen Schulungen lernen sie unter anderem, wie Ausbildungsplanung oder Lernzielkontrollen funktionieren und wie sie im Lehrbetrieb mit Schwierigkeiten umgehen können. Wer Lernende begleitet, trägt Verantwortung für deren berufliche Entwicklung.
Informationen zu entsprechenden Weiterbildungsangeboten finden Sie etwa bei Berufsbildnerkursen Zürich, die Ausbildungsverantwortliche auf ihre Aufgaben vorbereiten.
Förderung praktischer Fähigkeiten im Betrieb
Der Betrieb ist für viele Lernende damit auch der wichtigste Lernort. Hier können sie echte Arbeitsprozesse erleben und lernen, wie z. B. Teams zusammenarbeiten. Berufsbildner sind gefordert, diese Erfahrungen sinnvoll zu strukturieren. In der Regel beginnt die Ausbildung mit einfachen Tätigkeiten, die Grundfähigkeiten vermitteln. Nach und nach werden anspruchsvollere Tätigkeiten hinzugenommen. Durch schrittweise Erweiterung des Aufgabengebietes werden die Lernenden zum einen sachlich und selbstbewusst.
Praxisnahes Lernen fördert die Verknüpfung der Theorie aus der Berufsschule mit den Erfordernissen des Berufes. Der Zusammenhang zwischen Wissen und Durchführung wird immer enger.
Kommunikation und Zusammenarbeit im Ausbildungsprozess
Ein erfolgreicher Ausbildungsprozess ist auch von der Kommunikation zwischen den Beteiligten abhängig. Neben dem Betrieb, also den Berufsbildnern und den Lernenden, sind auch Berufsschulen und zuweilen auch Eltern oder gesetzliche Vertreter mit im Boot.
In diesem Gefüge sind die Berufsbildner häufig die wichtigsten Ansprechpartner. Sie koordinieren Ausbildungsinhalte, besprechen Lernfortschritte und stehen bei organisatorischen Fragen zur Verfügung.
Nur wenn die Kommunikation gut ist, können Schwierigkeiten frühzeitig erkannt werden. Lernende, die etwa zu kämpfen haben oder sich unwohl fühlen, können dann rechtzeitig die Hilfe bekommen, die sie brauchen.
Bedeutung für die Zukunftsschaffung auf dem Arbeitsmarkt
Die Qualität der beruflichen Ausbildung hat einen direkten Einfluss auf die Entwicklung des Arbeitsmarktes. Gut ausgebildete Fachkräfte sind auf Dauer die Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und Branchen.
Hier leisten die Berufsbildner ihren entscheidenden Beitrag. Durch ihre Arbeit begleiten und unterstützen sie Jugendliche beim Einstieg in das Berufsleben, und hier zugleich auch die praktischen Fähigkeiten, die dort gebraucht werden.
Mit durchdachten Ausbildungsprogrammen, mit ihrem eigenen Fachwissen und mit pädagogischem Einfühlungsvermögen gestalten und fördern sie, dass die Lernenden ihre beruflichen Perspektiven erfolgreich entwickeln können.