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Dienstag, 29 Dezember 2020 14:55

Motorrad aber keine Garage: Diese Lösungen gibt es!

das Motorrad in einer Faltgarage abstellen das Motorrad in einer Faltgarage abstellen

Motorräder erfreuen sich vor allem im Sommer einer großen Beliebtheit.

Das Gefühl, sein Bike über endlose Landstraßen in den Sonnenuntergang zu fahren, ist für viele Menschen einfach das Größte. Für einige bedeutet ein Motorrad jedoch auch noch viel mehr als bloßen Fahrspaß. Auch kann es in gewissem Maß ein Gefühl von Freiheit vermitteln, wie es beispielsweise ein Auto niemals könnte.

Doch irgendwann endet jede Fahrt, in den meisten Fällen zuhause. Um das Motorrad vor Wind, Regen, Frost, aber auch Diebstahl zu schützen, empfiehlt sich hier auf jeden Fall, es in einer Garage zu parken. Doch was tun, wenn man über genau diese nicht verfügt? Beliebter Lösungsansatz in dieser Situation: das Motorrad in einer Faltgarage abstellen. Auf diese Art und Weise braucht man keinen kosten- und zeitaufwändigen Carport anbauen, zumal dies beispielsweise in innerstädtischen Reihenhaussiedlungen aufgrund von Platzmangel vielleicht auch nicht immer einfach so ohne weiteres möglich ist. Doch welche Alternativen zu Garagen gibt es noch? Dies und mehr im Überblick.

Möglichkeit Nummer 1: Abdeckplanen

Sehr beliebt ist heutzutage, sein Motorrad unter einer Abdeckplane zu parken. Dies mag vor allem kurzfristig eine sehr beliebte Alternative zu Garagen sein. Allerdings sollte man sich für langfristige Lösungen eher etwas anderes überlegen. Mehr dazu später.

Der immense Vorteil an Abdeckplanen ist, dass eine Plane das Bike bereits vor den gröbsten Witterungsbedingungen schützen kann. Dabei sollte man bereits beim Kauf der Plane auf ihre Fähigkeiten achten. Im besten Fall ist sie auf der Unterseite mit diversen Reißverschlüssen verschließbar. So kann das gesamte Motorrad vor Regen und Wind geschützt werden. Auch sollte die Plane wasser- und vor allem auch frostabweisende Eigenschaften vorweisen können. Trotzdem empfiehlt es sich, dass die Plane atmungsaktiv ist. So kann restliches Wasser, das sich noch am Motorrad befindet, auch innerhalb der Plane noch verdunsten. Dies ist besonders wichtig, damit sich kein Rost an Bremsen und anderen Teilen bilden kann.

Möglichkeit Nummer 2: Faltgarage

Das Problem, das Planen allerdings leider mit sich bringen, besteht darin, dass sie beispielsweise nicht unbedingt auch gegen starke Winde standhalten können. Eher im Gegenteil, so bieten sie dem Wind mehr Angriffsfläche und riskieren dabei, dass das Motorrad bei starker Luftströmung auch umfallen kann.

Ein weiterer Grund, von Planen abzuraten, ist die Temperatur der Maschine selbst. So können sich die Krümmerrohre bei einer längeren Fahrt auf gut 800 Grad Celsius erhitzen. Hier läuft eine jede Plane Gefahr, dies nicht auszuhalten. Besonders Plastik kann bei diesen Temperaturen schnell schmelzen und die Plane langfristig beschädigen.

Aus diesem Grund empfehlen sich einfache Faltgaragen, die sich ohne viel Aufwand aufstellen lassen. Dabei entfalten sie teils eine sehr viel effektivere Wirkung als Abdeckplanen. So können die Motorradgaragen vor allem um einiges besser vor Diebstahl schützen. Diebe müssten nämlich zunächst einmal die Garage knacken, um an die Maschine zu gelangen, bevor sie auch diese entwenden könnten. Ist man als Motorradhalter hier schlau, installiert man neben einem diebstahlsicheren Schloss auch eine kleine Alarmanlage am Eingang zur Faltgarage. Mithilfe dieses Frühwarnsystems kann man nicht nur rechtzeitig gewarnt werden, wenn ein Dieb gerade versucht, das Motorrad zu stehlen. Auch kann es den Dieb bereits frühzeitig abschrecken und zur Flucht bewegen.